Frühlingsakademie 2010:

Die „Frühlingsakademie 2010“ war ein Kurs-Programm der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund und des Ortskulturrings Schafflund für begabte Grundschüler.

Teilnehmen konnten alle Kinder im Grundschulalter, die Lust hatten, auf einem anspruchsvollen Niveau etwas Neues zu entdecken.

Die Kurse waren so ausgerichtet, dass die Kinder sehr selbstständig lernen, entdecken, forschen  oder experimentieren konnten in den Bereichen Sprache, Naturwissenschaft, Kunst und Natur. Ziel war es, im Team Erkenntnisse zu gewinnen, logische Schlüsse zu ziehen und auf spannende Fragen Antworten zu finden.

Im Bereich Naturwissenschaft habe ich den Kurs „Die Sicht der Dinge – wir entdecken das Sonnensystem“ angeboten.
In der Kurs-Beschreibung hieß es:
Warum entstehen Jahreszeiten? Wie groß ist das Sonnensystem, und wo halten sich eigentlich die anderen Planeten auf? Die teilnehmenden Forscher erkunden gemeinsam den Lauf der Sonne und ihrer Planeten. Sie erleben, beobachten und entdecken den Frühjahrssternhimmel mit seinen Sternenbildern und Geheimnissen.

Der Kurs beinhaltete vier Termine; es konnten insgesamt 13 Grundschüler teilnehmen.

Inhalte der einzelnen Termine (aus dem Programmheft für die Kinder und deren Eltern):

  1. Termin
    Beim ersten Termin werden wir die Sonne besser kennenlernen. Wir werden uns die Sonne mit einem sog. Solarscope anschauen (völlig ungefährlich!) und wir gucken uns den Sonnenschatten an, so wie er bei uns auf die Erde fällt. Mit Hilfe eines Globus’ werden wir verstehen, warum es Jahreszeiten gibt. Und ... - wir bauen jeder eine einfache Sonnenuhr, mit der Ihr zuhause die Sonnenzeit ablesen könnt.

  2. Termin
    Wir „spielen“ Planeten! Die Erde kreist um die Sonne und dafür braucht sie ungefähr ein Jahr. Aber die Erde ist nicht allein. Mit ihr zusammen kreisen noch weitere Planeten um die Sonne. Wie heißen sie? Wie weit sind sie von der Sonne entfernt und wie lange brauchen sie, um einmal die Sonne zu umrunden? Um das zu verstehen, werden die Kinder selbst Planeten spielen. Dafür gehen wir auf den Sportplatz, wo wir in der Mitte die Sonne aufbauen. Die Kinder übernehmen nun die Rollen der Planeten - ... und erfahren, was es heißt, sich wie ein Planet zu fühlen! Am Ende des Termins bekommen die Kinder eine kleine Aufgabe für den nächsten Termin gestellt (s. unten). Für das Erarbeiten des jeweiligen Themas ist evtl. die Unterstützung der Eltern nötig!

  3. Termin
    Eigentlich hatte ich geplant, einen Abendtermin hier in Schafflund durchzuführen, bei dem wir uns gemeinsam (auch mit den Eltern, falls die Lust haben!?) den Sternenhimmel anschauen und einiges über ihn lernen. Da im Mai aber die Sonne bereits recht spät untergeht und wir erst ab ca. 22:00 Uhr gute Sichtbedingungen hätten und weil wir hier sehr oft störende Wolken haben, findet dieser Termin im Menke-Planetarium in Glücksburg statt, welches wir exklusiv dafür nutzen dürfen. Dort haben wir zwar nicht den echten Sternenhimmel, dafür aber einen stets ungetrübten Blick auf alle Sterne des Nordhimmels inklusive aller zurzeit sichtbaren Planeten. Die Kinder können hierbei aktiv mitmachen (nur wer möchte - keiner wird gezwungen!). Jeder Teilnehmer bekommt beim zweiten Termin eine kleine Aufgabe gestellt, z. B. „Zeige uns den großen Wagen“ oder „Wie findet man den Polarstern“. Die Kinder können nun am Planetariumshimmel „ihre“ Objekte zeigen und vielleicht auch etwas darüber erzählen. Nachdem wir uns mit dem Sternenhimmel beschäftigt haben, zeige ich noch ein paar Bilder mithilfe der dort installierten Beamer. Was ich bei diesem Vortrag behandeln soll, überlasse ich den Wünschen der Kinder. Ich werde das beim ersten Termin erfragen. Mögliche Themen: Raumfahrt, Mondlandung, Space Shuttle, Planeten allgemein, Der Mars, Der ..., Asteroiden, usw.

  4. Termin
    Beim letzten Termin werden wir uns mit einem bemannten Flug zum Mars beschäftigen. Die Kinder überlegen, was alles dafür notwendig ist und worauf man achten muss. Allein oder in kleinen Gruppen bauen die Teilnehmer Raketen, Mars-Stationen, Raumschiffe und Mars-Rover nach ihren Vorstellungen. Die dafür benötigten Materialien stehen bereit.
Beim 2. Termin „spielten“ die teilnehmenden Kinder Planeten. Die Planetenbahnen wurden dafür auf einem Sportplatz maßstabsgetreu dargestellt und die Kinder liefen bzw. gingen um die Sonne. Auch auf die unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeiten sowie auf die richtige Ausgangsstellung der Planeten zueinander wurde geachtet (und Wert gelegt).